08.11.2010: Praktikum bei VEM

Am 08.11.2011 hatte ich, mit meiner Gruppe, meinen 1. Tag bei VEM. Wir mussten früh da sein, aber spätestens um 7.25 Uhr am Haupttor. Zuerst folgte eine Belehrung von Frau Kraus, was wir bei VEM alles beachten sollten, dann ließ uns der Pförtner durch das Haupttor gehen. Als wir in der Lehrwerkstatt angekommen waren, gingen wir hinein und wurden von unserem Ausbilder Herr Teichmann begrüßt. Er ist für die Ausbildung im Bereich Elektrotechnik verantwortlich. Wir gingen in den Konferenzraum und setzten uns hin. Als erstes folgte eine Erstbelehrung über das Verhalten im Betrieb und der Ausbildungsstätte. Ein Punkt der Werkstattordnung war, dass wir unser Handy auszuschalten hatten bzw. es erst gar nicht mitnehmen sollten. Dieser Punkt ist bei VEM sehr wichtig, da durch die Strahlung andere Geräte gestört werden können. Ein weiterer Punkt war die Arbeitsschutzkleidung und die Ordnung und Sicherheit.
Als wir die Werkstattordnung durchgelesen hatten, mussten wir einen Zettel unterschreiben, dass wir darüber informiert wurden und damit auch einverstanden waren.
Danach erklärte uns Herr Teichmann unsere Aufgabe: „Anfertigung von Schaltungen auf Montagegittern“
Wir bekamen einige Blätter in die Hand gedrückt, auf einem Blatt waren die Hinweise zur Anfertigung von Schaltungen auf Montagegittern und auf dem anderen Blatt war die Funktion der Schaltung, die wir danach bauten. Wir zeichneten auf den Schaltplänen die wichtigsten Dinge farbig, die für uns ausschlaggebend waren – aber auch damit, dass wir den Überblick behalten. Als wir damit fertig waren, sollte jeder seinen Arbeitsplan erstellen, wie wir an das Thema herangehen wollen. Zur Unterstützung hatten wir das fertige Objekt, die Bedientafel. Um 9.00 Uhr bis 9.30 Uhr war erst einmal Pause. Danach gingen wir zusammen in die Lehrwerkstatt – nun konnten wir unsere Arbeit in die Realität umsetzten. Jeder suchte sich sein Material zusammen und ging an seinen Arbeitsplatz. Die Azubis, die dort beschäftigt sind, halfen uns und erklärten uns genauer, wie die Schaltung zu montieren war. Unsere Aufgabe war: Die Bauteile sind fachgerecht mittels Schrauben, Mutter, Scheiben etc.zu montieren und mit den Bauteilkennzeichen zu beschriften, d. h. Elektroteile mussten montiert werden, Drähte wurden abisoliert, Schrauben wurden eingedreht, Kabel wurden zusammengeklemmt und vieles mehr. Was am Anfang als Lückentext zu verstehen war, ergab sich nach und nach als Bild – plötzlich verstand man all die Dinge. Um 12.00 Uhr war Feierabend, bevor wir aber gehen konnten, räumten wir noch alles ordentlich auf.

Die Arbeit bei VEM war ein schönes Erlebnis. Man hat uns nicht nur den Unterrichtsstoff praxisnah vermittelt, man hatte hier die Chance, den Beruf des Elektrotechnikers näher kennen zu lernen.

Franziska Thocz, 9. Klasse